Lassen Sie uns einen Blick auf die Risikofaktoren werfen. Zwar können wir uns nur bedingt gegen eine Erkrankung wehren, aber wir können trotzdem viel tun. Der erste Schritt auf dem richtigen Weg ist die eigene Initiative. Und das Wissen, wo mögliche Risiken bestehen.

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Risiko Faktoren Osteoporose

Faktoren, die das Risiko einer Osteoporose begünstigen bzw. fördern

Grundsätzlich wird zwischen nicht beeinflussbaren und beeinflussbaren Risiken unterschieden: Letztere sind die, über die wir mitentscheiden und auf die wir Einfluss haben, z.B. Ernährung und Bewegung. Nicht beeinflussbar hingegen ist z.B. unsere Erbsubstanz (also wenn Vater oder Mutter schon erkrankt waren). Es wird vermutet, dass ein Teil der Erkrankungen genetische Ursachen hat – ein gehäuftes Auftreten innerhalb einer Familie deutet auf ein erhöhtes Risiko hin.

Wenn sich mehrere Risikofaktoren addieren, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Wenn also Faktoren wie eine genetische Veranlagung, höheres Lebensalter, deutlicher Medikamentenkonsum und Bewegungs-armut zusammenkommen, dann sind Sie überdurchschnittlich gefährdet.

Tatsächlich entscheidend und beeinflussbar ist unser Lebensstil. Eine ungesunde Lebensweise unterstützt Knochenschwund ebenso wie andere Volkskrankheiten z.B. Bluthochdruck oder Diabetes.

Risiko-Faktoren, die Osteoporose begünstigen

  • Alter und Geschlecht
  • zu wenig Bewegung, mangelnde Aktivität
  • ungesunde Ernährung
  • Calcium- und Vitamin-D-Mangel
  • Medikamente (wie z.B. Cortison)
  • Krankheiten, die den Knochen schwächen
  • familiäre Vorbelastung
  • niedriges Körpergewicht
  • Rauchen und/oder übermäßiger Alkoholgenuß

Bei Frauen sind es zudem:

  • Östrogenmangel
  • frühe Menopause
  • Entfernung der Eierstöcke

Tipp: Krebs- oder Cortison-Behandlung

Gut zu wissen: während oder nach einer Krebs- oder Cortison-Behandlung brauchen Ihre Knochen oft Unterstützung. Chemotherapie oder Strahlen-Behandlung zur Bekämpfung von Krebs sowie eine Langzeit-Behandlung mit Glucocorticoiden (Cortison) können zu einer erheblichen Belastung der Knochenstruktur führen. Wegen der hohen Bruchgefährdung sollte eine medikamentöse Behandlung mit dem Arzt besprochen werden. Auch ist eine knochengesunde Lebensweise (Ernährung, Bewegung) dringend angeraten.

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